Einladung zum Fachtag zur Jungen*arbeit in Hessen 2021:

„GEWALT - MACHT - OHNMACHT / Zugänge und Auswege für Jungen*“ am 28.- 29. September 2021 in Frankfurt am Main ein.

Aus der Ausschreibung: "Wenn es um Gewalt geht, wird Männern meist die Täterrolle zugeschrieben. Und das nicht zu Unrecht, knapp 90 % aller Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten sind männlich.

Bei solchen Zahlen wird oft vergessen, dass etwa 60 % aller Opfer von Gewalttaten ebenfalls männlich sind. „Du Opfer!“, ein gerne benutztes Schimpfwort, verdeutlicht, wie stigmatisierend das Opfer-Sein ist. Gerade im Rahmen einer Männlichkeitskonstruktion, die Stärke und Wehrhaftigkeit als wichtige Merkmale stereotypisiert, wird es für von Gewalt betroffene Jungen* schwierig, dieses Opfer-Sein zu thematisieren. Wie die gesellschaftlichen Gewaltspiralen unterbrochen werden könnten, damit beschäftigt sich der Fachtag zur Jungen*arbeit in Hessen 2021."

Fachgruppe Jungen*arbeit Hessen Zur Ausschreibung

Anmeldeschluss ist der 30.08.2021

 

Werbung in eigener Sache: Unsere Seminare beim Paritätischen Bildungswerk Bundesverband:

Immer diese Jungs!? Geschlechterreflektierte Pädagogik in der KiTa

Wie funktionieren heute noch Stereotype Bilder von Geschlecht im Kontext von Kita und Hort? Mit welchen Zuschreibungen werden Kinder konfrontiert und welche Rolle spiele diese in der pädagogischen Arbeit?
Die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen* und Jungen* konsequent zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und geschlechtsbezogene Angebote zu entwickeln, ist ein gesetzlich verankerter Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe (§9, 3 SGB VIII). Genderpädagogik – Mädchen*arbeit und Jungen*arbeit - ist daher nach wie vor ein wichtiger Bestandteil jeglicher pädagogischer Arbeit in der Kindertagesstätte. Geschlechterreflektierte Pädagogik soll als Querschnittsaufgabe in der Kindertagesstätte wahrgenommen werden. Im Rahmen der Fortbildung soll versucht werden, Mädchen* und Jungen* in ihrer Situation besser zu verstehen und Handlungsperspektiven in Bezug auf Gender im Umgang mit ihnen zu entwickeln. Eine eigene Haltung zur Genderthematik für die Einrichtung soll als Ergebnis der Fortbildung erarbeitet werden. Zur Ausschreibung

Männliche Fachkräfte in Kitas

Das Thema männliche Fachkräfte in Kitas ist nicht erst mit dem bundesweiten Modellprojekt „ Mehr Männer in Kitas“ des BMFSFJ präsent.
Rollenstereotype müssen reflektiert werden, um nicht Zuschreibungen immer wieder zu reproduzieren. Die Aussage, Männer sind wichtig, weil sie Männer sind, trifft da nur bedingt zu, denn die Qualität liegt nicht daran, dass sie „biologisch“ Männer sind. Männer sind wichtig, da sie Modelle von Männlichkeit(en) für Jungen* und Mädchen* darstellen und aufzeigen, dass sie jenseits von Stereotypen empathisch, fürsorglich und pflegend mit Menschen umgehen können. Die Qualität besteht darin, sich darüber bewusst zu werden, dass männliche Erzieher in einem weiblich konnotierten Arbeitsbereich tätig sind und dies „Wirkungen“ erzielt. Die Reflexion der eigenen Rolle in den unterschiedlichen Ebenen steht im Mittelpunkt der Treffen. Bei sich selbst, im Team, bei den Mädchen* und Jungen* und in der Elternschaft. Zur Ausschreibung

Online-Fortbildungsreihe des LVR NRW:

Machtkritische Zugänge über den Anti-Bias-Ansatz - Stärkung einer diversitätsreflektierten Haltung in der Praxis mit Rom:nja aus Südosteuropa Das Ziel der Online-Fortbildung am 15.09.2021 ist die Stärkung einer vorurteilsreflektierten Professionalisierung in der pädagogischen Praxis. Pädagogische Fachkräfte aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bekommen die Möglichkeit, in einem digitalen (Schutz)Raum über eigene Bilder, Vorstellungen und Praxis sowie über verschiedene methodische Zugangsweisen zu reflektieren. Dabei werden Texte, Explorationsaufgaben, Inputs und Austausch die Grundlage des Kurses bilden. Zu den Informationen

 

Fortbildungsreihe zur  Sexuelle Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit und der Eingliederungshilfe und

Prävention und Intervention gegen sexualisierte Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit und der Eingliederungshilfe vom Projekt FiBIP

ZIELE UND INHALTE
Die Fortbildung dient der Einführung in die differenz- und geschlechterbewusste sexuelle Bildung sowie in die Prävention/Intervention sexualisierter Formen von Gewalt in Institutionen.

Fortbildungen im Waldschlösschen 2021

Präsenz-Seminar: Geschlechtliche Vielfalt in der Jungen- und Männerarbeit

In der Jungen*- und Männer*arbeit ist geschlechtliche Vielfalt ein zentrales Thema: Die Auseinandersetzung mit Vielfalt ist aufgrund einschränkender Männlichkeits-anforderungen selten möglich oder führt zu großen Widerständen bei Jungen* und Männern*. Im Seminar vom 17. - 19.08.2021 sollen gemeinsam Themen rund um Männlichkeitsanforderungen, eigener geschlechtlicher Vielfalt, geschlechtersensibler Sprache und geschlechterreflektierter Pädagogik reflektiert werden. Zur Webseite

 

Online-Fortbildung: Jugendarbeit verqueeren. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der außerschulischen Jugendarbeit

Die Fortbildung vom 04.10. bis 06.10.2021 zeigt konkrete Alltagserfahrungen von jungen LSBTIQ* Menschen auf und gibt Impulse, wie Fachkräfte Kinder- und Jugendarbeit dahingehend ausgestalten und gewinnbringend für alle thematisch öffnen können. Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, außerschulischen Jugendbildung, Hilfen für Erziehung, Sozialarbeiter*innen und Interessierte. Zur Webseite

 

Präsenz-Fortbildung: Körperkult(ur) unter Jungen*. Ästhetik, Inszenierung, Aneignung

Welche Zugänge gibt es, um mit Jungen* über ihre Körper(inszenierungen) ins Gespräch zu kommen? Wie thematisiere ich dahinterliegende Bilder von Männlichkeiten? Welche Bilder von Männlichkeit habe ich selbst? Wie sensibilisiere ich für vielfältige Körperformen und entlaste davon, immer perfekt sein zu müssen? Wie vermittle und begleite ich Jungen*, sich selbst und den eigenen Körper kennenzulernen? Welche Körper- und Ernährungsformen halte ich für "gesund", und was hat das mit Attraktivität zu tun? Zielgruppe des Seminars vom 08.11. bis 10.11.2021 in der Akademie Waldschlösschen Reinhausen bei Göttingen sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die mit Jungen* / jungen Männern* professionell in Beziehung stehen. Zur Webseite

 

Methodenmaterial: So vielfältig sind Jungs* - "monstermäßig"

Die Fachstelle Jungenarbeit NRW hat neues Methodenmaterial vorbereitet.

"Jungen* sind vielfältig! So weit, so bekannt… Mit "monstermäßig – so vielfältig sind Jungs*" lenken wir den Blick auf die Vielfalt im Innenleben: Wir haben eine Methode entwickelt, die Jungen* dabei unterstützen kann, ihre inneren, vielleicht verborgenen Ressourcen zu benennen und zu reflektieren." Zur Webseite

 

Olaf Jantz (mannigfaltig Hannover) zum Thema Armut und Jungen*:

Vortrag auf www.geschlechtersensible-paedagogik.de veröffentlicht!

Armut ist nicht gleich Armut und Armut beschämt diejenigen, die davon betroffen sind. Olaf Jantz erzählt im ersten Teil seines Vortrags, wie es Jungen* mit Armut geht - auch in jungenpädagogischen Angeboten -, was die Beschämung ausmacht und wie wir reagieren können. Darüber hinaus stellt er die unterschiedlichen Formen von Armut vor und ordnet fachlich ein, was gemeint ist, wenn von Armut gesprochen wird, und welche Formen welche Auswirkungen auf die Betroffenen haben.

Das vierte Video ist eine Diskussion zum Vortrag. Alle vier Teile findet ihr hier: Zu den Videos

 

Save the date des Forschungsprojekts „Fürsorgliche Jungen? Onlinekonferenz am 2. und 3.12.21

Alternative (Forschungs-)Perspektiven auf die Reproduktionskrise“ der Friedrich Schiller Universität Jena:

 Die Konferenz stellt den Abschluss des dreijährigen Forschungsprojekts „Fürsorgliche Jungen? Alternative (Forschungs-)Perspektiven auf die Repro-duktionskrise“ dar. Im Zentrum stehen die Fragen, welche Fürsorgeorientierungen und -praktiken bei männlichen Jugendlichen zu beobachten sind und welche Tendenzen der Kontinuität sowie Transformation von Männlichkeits-konstruktionen in der Adoleszenz deutlich werden. Neben der Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse liegt der Fokus darauf, welche Relevanz diese für die weitere Forschung und insbesondere für die Praxis im Bereich der Jungenarbeit haben. PDF

 

Online-Fachtag "Jungen*arbeit - Was (be)hindert uns?"am 21.10.21

Beim Fachtag des Netzwerks Jungen*arbeit München wird der Blick auf die Jungen*arbeit für Jungen* mit und ohne Behinderung gerichtet. Was bedeutet geschlechtergerechte inklusive Arbeit? Wo sind die Probleme der Inklusion? Wie kann es gelingen, sich für alle Jungen* und deren Bedarfe zu öffnen? Wie ist die Lebenssituation von Jungen* mit und ohne Behinderung. Wie kann ressourcenorientierte Jungen*arbeit gestaltet werden, die allen Jungen* gerecht wird? Vorträge und Workshops bieten Input und praxisrelevante Reflexion! Zur Webseite

 

Trans*. Ja und?

Projekt für Empowerment und gegen Diskriminierung von jungen Trans*. Innerhalb des Projekts haben Trans* Jugendliche in Medien-Workshops tolle Texte über (ihre) Lebenswelten, -erfahrungen und Vieles mehr produziert und in Videos aufgezeichnet. Zur Webseite

 

 

Berufsfindungsfilm: Sozialarbeiter* und so viel mehr!

So kanns gehen: von einem Beruf zu den nächsten. Auch verschiedene Berufe gehen miteinander. Warum nicht auch als Sozialarbeiter*? Wie es geht, seht und hört ihr in diesem Video. Zum Video auf Youtube