Neuert Artikel auf der Webseite glechtersensible Pädagogik

Ein neuer Artikel von Drin. Claudia Wallner auf der Webseite zur geschlechtersensiblen Pädagogik zur Historie des Projektes meintestgelände veröffentlicht worden.

Die im Dunkeln sieht man nicht“ – aber ohne sie geht gar nichts

Als die BAG Jungen*arbeit und die BAG Mädchen*politik 2013 die Anfrage des BMFSFJ positiv beantworteten, eine Website zu kreieren und zu betreiben, auf der junge Menschen (zunächst mit Fokus auf Jungen) sich ohne erwachsene Einmischung zu Geschlechterfragen äußern, da war noch nicht absehbar, wohin sich das Projekt entwickeln und dass es dergestalt erfolgreich werden würde. Zum Artikel

 

 

Iss was. Nur Frauen* haben Essstörungen?Artikel auf FLUTER

Die Fotografin Mafalda Rakoš hat Männer* auf dem Weg zur Genesung begleitet. Dass wir Essstörungen in erster Linie mit Frauen* assoziieren, hat für die jungen Männer* Folgen: Fehlende Sensibilität und Unwissen können dazu führen, dass Männer* ihre Erkrankung lange nicht bemerken – und Ärzt*innen sie auch nicht diagnostizieren. Dadurch werden die Essstörungen oft erst spät erkannt. Rakoš sagt: „Männer* leiden zweifellos seltener an Essstörungen. Wenn sie sie jedoch bekommen, dann meist mit voller Wucht.“ Fast alle Männer*, mit denen sie sich traf, hatten stationäre Aufenthalte in einer Klinik hinter sich, manche dachten sogar an Suizid. Zum Artikel

 

Dokumentation Fachtag Jungengesundheit der Stadt Marburg

Alle Vorträge und Präsentationen der Workshops zum Fachtag Jungengesundheit vom 7. Juli 2021 bei der Stadt Marburg sind nun online abrufbar unter: Zur Dokumentation

 

Für die Praxis der Jungen*arbeit hier noch einen Video Tipp:

Video: Was ist sexueller Konsens?

Nicht nur Nein heißt nein - kein Ja heißt auch nein! Die Basics vom sexuellen Konsens wird im Video von pinkstinks in der „Schule gegen Sexismus” - unterstützt durch Stefanie Giesinger erklärt. Zum Video

 

Studie: Geschlechterverteilung im Fernsehen

Die MaLisa Stiftung hat am 5. Oktober gemeinsam mit ihren Partnerinstitutionen neue Studienergebnisse zur Diversität im deutschen Fernsehen veröffentlicht. Untersucht wurden die Vielfaltsdimensionen Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Zuschreibung der Herkunft und Behinderung. Im Vergleich zur Studie von 2017 zeigen sich neben Fortschritten hinsichtlich der Geschlechterverteilung weitere Handlungsbedarfe für mehr sichtbare Diversität. So kommen beispielsweise Männer immer noch am häufigsten als Experten zu Wort – auch in Berufsfeldern, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Zur Studie

 

Weiterbildung Sexualpädagogik

Das Institut für Sexualpädagogik (isp) bietet in Deutschland seit 1989 jährlich eine sexualpädagogische Weiterbildung an. Sie richtet sich an haupt- und ehrenamtlich in Präventions- und Bildungsarbeit, Beratung, Erziehung oder in der Pflege tätige Personen, die sich für den Umgang mit Sexualität in ihren Institutionen und für geplante sexualpädagogische Arbeit mit bestimmten Zielgruppen qualifizieren möchten. Das Seminar findet vom April 2022 – September 2023 in Bonn statt. Zur Webseite

 

Voll peinlich. Eine Filmreihe zum Thema Scham

Die Filmreihe des Medienprojekts Wuppertal besteht aus dokumentarischen und fiktionalen Filmen über den Umgang von Jungen* und Mädchen* mit Scham. Im Zentrum der Filme stehen ihre persönlichen Erfahrungen von erlebten peinlichen Situationen bis hin zu Ereignissen oder Eigenschaften, die große Scham ausgelöst haben. Dabei werden nicht nur die problematischen und negativen Anteile, sondern auch die konstruktiven und positiven Seiten von Schamgefühlen thematisiert. Die Filme sollen Jungen* und Mädchen* ermutigen, ihre Schamgefühle zu reflektieren und zu hinterfragen. Sie werden motiviert, sich der Scham zu stellen, anstatt sie zu verstecken. Zur Webseite

 

Projekt der Kollegen* des Männernetzwerk Dresden

#jaMann - Eine Kampagne für positive Männlichkeit und Geschlechtergerechtigkeit. Das Männernetzwerk Dresden hat eine Kampagne gestartet, die viele Anregungen zur Nachahmung enthält. Damit soll für Themen, die Männer betreffen, sensibilisiert werden. Sascha Möckel (1), der Initiator der Kampagne wurde anlässlich des Starts ebenso interviewt, wie Tobias Gündel (2), einer, der sich für ein Poster der Kampagne zur Verfügung gestellt hat. Zum Beitrag 1 Zum Beitrag 2  Zur Webseite

 

Boys’Day 2022

Am 28. April 2022 ist wieder Boys’Day - Jungen-Zukunftstag.

Am Boys’Day erweitern Jungen ihr Berufswahlspektrum und lernen „unter sich“ ihre individuellen Stärken kennen. Sie begegnen am Aktionstag digital oder persönlich männlichen Vorbildern - das begeistert und motiviert. Gerade während des Lockdowns in diesem und dem vergangenen Jahr ist die Berufs- und Studienorientierung aus dem Fokus geraten. Für junge Menschen ist und bleibt eine vielfältige Auseinandersetzung mit beruflichen Perspektiven aber wichtig für die eigene Zukunft. Falls im kommenden April "Angebote vor Ort" nicht wieder problemlos möglich sein können, wird für den kommenden Boys'Day ein digitales Angebot angeboten.

Es kann wie gewohnt ein Angebot kostenlos in das Boys'Day-Radar eintragen werden. Über eine Plattform finden Jungen, Eltern und Lehrkräfte ihr Angebot. Und die Boys’Day-Vertretungen in Ihrer Region helfen gerne bei Planungen. Zur Webseite

 

Buch zu intersektionalem Feminismus für alle ab 10 Jahren

„Das Buch vom Feminismus“ von Jamia Wilson ist eine knallbunte Einführung in den intersektionalen Feminismus für die nächste Generation von Aktivistinnen. In diesem Handbuch für Kinder und junge Erwachsene ab 10 Jahren kartografiert die Erfolgsautorin Jamia Wilson die Punkte, an denen sich Gender, Ethnie, Klasse, Fähigkeiten, Sexualität und Kultur treffen. Sie erzählt ihre eigene Geschichte, nennt die relevanten Statistiken und Zitate und lädt ihre Leserinnen dazu ein, ihre eigene Antwort auf die Frage zu finden: "Was bedeutet heute eigentlich Feminismus?" Zum Verlag

 

Web-Seminarreihe: Let's talk about Intersektionalität

Intersektionalität lässt sich als Mehrfachdiskriminierung übersetzen und bezeichnet die Überschneidung von verschiedenen Diskriminierungsformen. Eine intersektionale Perspektive eröffnet pädagogischen Fachkräften einen neuen Blick auf Benachteiligungen und soziale Ungleichheiten. Im Web-Seminar am 21.02.2022 erfahrt ihr, was genau unter Intersektionalität zu verstehen ist, aus welchem Kontext das Konzept stammt und reflektieren die Bedeutung für euren pädagogischen Alltag. Zur Ausschreibung

 

Die Gender-Mediathek

Aktuell im Fokus: Männlichkeiten

Die Gender-Mediathek ist eine Kooperation mit dem Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung.

Was bedeutet es heute, Mann zu sein? Kann Männlichkeit „toxisch“ sein? Worum geht es neu-rechten Akteuren, wenn sie fordern, Männer müssten ihre „ wahre Männlichkeit wiederentdecken“? Und: Brauchen wir diese Geschlechterzuschreibung überhaupt noch, wenn es doch um vielfältige Identitäten und Lebensweisen geht?

Das sind nur einige Fragen, die in „Aktuell im Fokus“ diskutiert und behandelt werden. Daneben haben wir auch Artikel und Publikationen des Gunda-Werner-Instituts über Männlichkeit(en) zusammengestellt und verlinkt. Die Gender-Mediathek ist ein kollaboratives Projekt, das Dozent*innen, Trainer*innen, Multiplikator*innen und Interessierte bei der Suche nach feministischen und geschlechterbezogenen audiovisuellen Lehr- und Lernmaterialien unterstützt. Sie finden hier ausgewählte Medien von verschiedenen Anbieter*innen - von öffentlich und frei zugänglichen bis zu kostenpflichtigen Portalen – und können diese über Volltext- oder Schlagwortsuche recherchieren. Zu den Beiträgen