Dokumentation des DBJR-Fachtags „Jetzt hör endlich auf!“ zur Prävention sexueller Peergewalt

Dokumentation des @dbjr_-Fachtags „Jetzt hör endlich auf!“ zum Thema Jugendarbeit und sexualisierte Peergewalt ist erschienen. „Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen sind eine besonders häufige Form der sexuellen Gewalt. Ziel muss es sein, mit pädagogischen Mitteln konsequent dagegen vorzugehen“, sagt Johannes-Wilhelm Rörig. Die Dokumentation beleuchtet eine Vielzahl von Aspekten sexueller Übergriffe unter Jugendlichen im Kontext der Jugendverbandsarbeit. In sieben Einzelbeiträgen der Referent_innen entsteht ein Gesamtbild der besonderen Herausforderungen und aktueller Fragestellungen. Die Dokumentation liefert zudem Praxisbeispiele und Lösungsansätze für die Prävention von sexualisierter Peergewalt.
https://www.dbjr.de/artikel/dokumentation-fachtag-jetzt-hoer-endlich-auf/

 

Einladung zum Fachtag zur Jungenarbeit in Hessen 29.-30.10.2018

Die Fachgruppe Jungenarbeit in Hessen lädt zum Fachtag zur Jungenarbeit in Hessen 2018 am 29.10. und 30.10.2018 im „Haus der Jugend“ in Frankfurt am Main ein. Thema der Fachtagung: „Your Body – Whose Choice?“ - Körper(lichkeit) & Jungengesundheit". Thematisiert wird die Konstruktion des männlichen Körpers in der Arbeit mit Jungen.

„Mehr Männer in Kitas“ – Positionspapier der AGJ zu Bedingungen für männliche Fachkräfte und Konzepten des Umgangs mit dem Generalverdacht

Das Positionspapier „Zwischen Abwesenheit und Ankommen. Mehr Männer in Kitas“ der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ macht deutlich, dass mehr männliche Beschäftigte einen Gewinn für die pädagogische Arbeit mit Kindern und die qualitätsorientierte Gestaltung institutioneller Bildung, Betreuung und Erziehung darstellen können. Es benennt die Bedingungen für die Tätigkeit von Männern in diesem Berufsfeld und nimmt die Entwicklung einer Geschlechtsidentität bei Kindern sowie den gesellschaftlichen Wandel von Männer- und Väterrollen in den Blick. Darüber hinaus werden Konzepte des Umgangs mit dem Generalverdacht diskutiert und Handlungsempfehlungen formuliert.
Zum Artikel im Jugendhilfeportal mit Positionspapier

 

Top-Titel für Jungen

Das Juryteam von boys & books hat getagt und hier finden Sie die Ergebnisse des zweiten Auswahlprozesses: Diese 20 Bücher sind zwischen September 2017 und Februar 2018 erstmals auf dem deutschsprachigen Buchmarkt erschienen und eignen sich besonders als Lektüre für Jungen. Bei der Auswahl hat sich die Jury ausschließlich auf fiktionale Erzähltexte konzentriert (daher: keine Biographien und Sachbücher), zudem verzichtete sie auf Fortsetzungsbände und es wurde lediglich der erste Band einer (angedachten) Reihe berücksichtigt. boys & books gibt Buchempfehlungen für männliche Leser zwischen 6 und 18 Jahren.
http://relaunch.boysandbooks.de/

 

Ein bewegendes Stück gegen Antisemitismus

In der Jüdischen Gemeinde in Duisburg fand kürzlich die Premiere des Stücks „Benjamin und Mohammed“ der neuen Theatergruppe „Die Blickwandler“ von den „HeRoes Duisburg“ statt. Sehr beeindruckend war, dass die Darsteller unter der Leitung von Gandhi Chahine und Burak Yilmaz ihre Erlebnisse in der Gedenkstätte Auschwitz zu einem Theaterstück verarbeiteten. Das Projekt, welches die Grundlage bereits zum 6. mal bereitstellte heißt „Junge Muslime in Auschwitz“ und wird von Jungs e.V. Duisburg getragen.

Eine interessante Studie über Geschlechterverteilungen männlich-weiblich im TV und Film

Für die Studie „Audiovisuelle Diversität? Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen in Deutschland” hat die MaLisa Stiftung eine umfassende Partnerschaft von Fernsehsendern und Filmförderung initiiert. Zum ersten Mal haben sich die vier größten deutschen TV-Gruppen (ARD, ZDF, Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat1), die Film-und Medienstiftung NRW, die nationale Filmförderung FFA und der FilmFernsehFonds Bayern zur Förderung einer Studie zusammengeschlossen, die sich über alle Sendergruppen mit diesem Thema befasst.
Grundlage ist die detaillierte Analyse von über 3.500 Stunden Fernsehprogramm aus dem Jahr 2016 sowie über 800 deutschsprachigen Kinofilmen aus den vergangenen sechs Jahren.
https://malisastiftung.org/studie-audiovisuelle-diversitaet/

 

Humor in der antirassistischen Bildungsarbeit

Wie lässt sich Humor wirkungsvoll einsetzen, um rassistische und diskriminierende Vorurteile zu dekonstruieren? Sind Humor und Satire überhaupt probate Mittel, um gegen Ausgrenzung und Rassismus zu protestieren und dadurch sie abzubauen oder erreichen sie eher das Gegenteil? Anhand von Hörbeispielen aus der Populärkultur gehen wir in dem Podcast diesen Fragen nach und setzen uns zudem mit der Methode Humor in der antirassistischen Bildungsarbeit auseinander.

Studie zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Die Forschungsstelle für sozialraumorientierte Praxisforschung und Entwicklung der Hochschule Düsseldorf eine Studie zur Offenen Kinder‐ und Jugendarbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind in einer PowerPoint Präsentation dargestellt.
Studienergebnisse (PDF)

 

Artikel aus der Zeit zum Thema Prävention sexueller Übergriffe

"Die Übung in der Förderschule heißt Körperampel. Rot steht für: Hier will ich nicht berührt werden. Grün ist Berührungszone. Gelb heißt: Manche ja, andere nein. Jeder bekommt einen Zettel, auf den eine neutrale Silhouette gedruckt ist, und malt sie aus. "Eine gute Übung, um sich selbst besser zu spüren", sei die Körperampel, wird Philipp Leeb später, wenn die Schüler gegangen sind, erklären. "Und wer sich selbst spürt, schlägt weniger leicht auf andere hin.“
http://www.zeit.de/2018/08/maennlichkeit-rollenbilder-werte-praevention-sexuelle-uebergriffe

 

Neues Buch über Männlichkeit(en) von Lothar Böhnisch

"Lothar Böhnisch stellt einen integrierten theoretischen Zugang vor, der Mannsein und Männlichkeit in einem strukturellen Zusammenhang thematisiert und relevante tiefenpsychologische sowie gesellschaftliche Dimensionen aufeinander bezieht. Dabei werden Gendertheorie und Gesellschaftstheorie innovativ vermittelt. Dieser neue Ansatz in der deutschsprachigen Männerforschung regt zu Anschlüssen an andere sozialwissenschaftliche Disziplinen an, die sich mit Men's Studies beschäftigen."
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4075-5/der-modularisierte-mann/

 

Lesbisch, schwul, trans, hetero... Lebensweisen als Thema für die Schule

Seit dem Schuljahr 2016/17 gelten neue Bildungspläne an den Schulen in Baden-Württemberg. Die Inhalte der Leitperspektive BTV (Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt) finden jedoch bisher kaum Eingang in die Lehrkräfteaus- und –weiterbildung; sie wurde in den Einführungsschulungen zum neuen Bildungsplan bislang nur am Rande erwähnt. Bisher steht nur wenig geeignetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung um insbesondere den Teilbereich sexueller Identität und Orientierung, sowie Vielfalt von Geschlecht in den Blick zu nehmen. Mit der Broschüre will die GEW mit Hilfe der Anregungen und Materialien ermutigen, die neue Leitlinie umzusetzen. Hier die Handreichung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg :
https://www.gew-bw.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=29158&token=9e7e9e2e4f34d7503273658e3a9a234477321f96&sdownload=&n=Lesbisch-Schwule-Lebensweisen.pdf

 

Filmreihe zum Umgang junger Geflüchteter mit Liebe und Sexualität: »Liebe in der Fremde«

Für die Filmreihe wurden mit jungen Geflüchteten und Eingewanderten in Gruppen Kurzfilme zu den Themen Liebe, Sexualität, Rollenbilder und Grenzverletzungen produziert. Im Zentrum der Filme steht die ehrliche Reflexion des eigenen Erlebens der Beteiligten im Zusammenhang mit ihren Wünschen und Ängsten. Neben der sexuellen Aufklärung soll durch die Filme bei Jugendlichen mit und ohne Fluchthintergrund die positive und autonome Entwicklung der eigenen Geschlechtsrolle und die Geschlechtergerechtigkeit und damit ein positives Leben und Zusammenleben aller mit gleichen Entwicklungschancen unterstützt werden.
https://www.medienprojekt-wuppertal.de/liebe-in-der-fremde-1-eine-filmreihe-zum-umgang-junger-gefluechteter-mit-liebe-und-sexualitaet

 

Dokumentation des Projektes "Irgendwie hier"

im Rahmen des Projektes "Irgendwie Hier! Flucht - Migration - Männlichkeiten" gibt es nun eine Dokumentation in Form einer ca. 70-seitigen Broschüre.
Von der Ausgangsanalyse, der Projektstruktur und den Erkenntnissen über Fachbeiträge von mitwirkenden Akteur*innen bis hin zu den exemplarischen Praxisprojekten ist diese Broschüre angelehnt an die Jahresfachtagung des Projektes vom 28. November 2017 im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen. Sie vermittelt einen umfassenden Einblick in das Projekt und insbesondere in die Jungenarbeit im Kontext von Flucht und Migration. Unter folgendem Link finden Sie die Digitalversion der Dokumentation:
http://lagjungenarbeit.de/files/lag_files/veroeffentlichungen/Broschueren/LAG_irgendwie_hier_Dokumentation.pdf