Warum es sich für Männer* lohnt, Feminist zu sein

Am 08.03. ist im Online Magazin Bento ein Artikel der HeForShe-Botschafter* Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer erschienen, in dem die beiden individuelle, wirtschaftliche und politische Gründe benennen, wieso es sich für Männer lohnt, Feminist zu sein.
https://www.bento.de/politik/weltfrauentag-3-gruende-warum-mann-feminist-sein-sollte-a-c226e4da-49f8-4ffd-850d-ca4759c0ad9f

 

BZgA-Kampagne LIEBESLEBEN mit neuen Motiven

Die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geht mit einer neuen Motivlinie weiter. Diese weist mit Fragen wie „Zeit für Zärtlichkeit?“, „Nur das Eine im Kopf“ oder „Urlaubsflirt?“ auf Situationen hin, in denen Kondome als Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) wichtig sind. Weitere Motive wie „Juckt’s im Schritt?“ machen auf mögliche Symptome von weiteren sexuell übertragbaren Infektionen aufmerksam.
https://www.bzga.de/aktuelles/2019-06-04-bzga-kampagne-liebesleben-mit-neuen-motiven/

 

App zur Prävention von sexueller Gewalt auf Freizeiten

Ein „Serious Game zur Prävention von sexueller Gewalt auf Freizeiten" hat das Amt für evangelische Jugendarbeit in Bayern (Nürnberg) am 20. Mai in Form einer neu entwickelten App „Teamer_jn“ freigeschaltet. Die App wird für Android-Geräte im Google-PlayStore und für IOS- Geräte im App-Store zur Verfügung gestellt.
www.teamerin.de

 

EDEKA - Nach dem Muttertag ist vor dem Muttertag

Das Bundesforum Männer wendet sich gegen die Werbung von EDEKA, in welcher Geschlechterbilder bedient und Mütter und Väter gegeneinander ausspielt werden. Das ist Sexismus in alle Richtungen. Abgewertet werden im Muttertags-Clip zuerst und ganz unmittelbar Väter. In zweiter Linie werden aber auch Mütter auf eine Rolle festgeschrieben, die so gar nicht mehr ins 21. Jahrhundert passt. Dies haben weder Väter, Mütter noch Kinder verdient. https://bundesforum-maenner.de/2019/05/edeka-wir-sind-entsetzt/

 

Muslim Men. Wer sie sind, was sie wollen.

Bundeszentrale für politische Bildung Sineb El Masrar hat mit muslimischen Männern*in den unterschiedlichsten Lebenslagen gesprochen. Sie fragt nach dem Einfluss familiärer Erziehung, geschlechtsspezifischer Rollenerwartungen und Sexualmoral - auch in Moscheen und Communities -, nach dem Selbst- und Menschenbild, nach schulischen und beruflichen Chancen und dem Umgang mit Deprivationserfahrungen. Die Autorin wirbt für mehr Eigenverantwortung in der Gestaltung des eigenen Lebensentwurfs und erinnert an die Verantwortung der Gesellschaft in diesem Prozess. https://www.evstadtakademie.de/veranstaltung/buchvorstellung-muslim-men-wer-sie-sind-was-sie-wollen/

 

Methoden-Set: "Klischeefrei macht Schule", Initiative Klischeefrei

Im Rahmen der zweiten Fachtagung der Initiative Klischeefrei wurde das neue Methoden-Set "Klischeefrei macht Schule" mit methodischen Anregungen zum Thema Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees vorgestellt. Das Methoden-Set "Klischeefrei macht Schule" umfasst zwölf interaktive Unterrichtsmethoden für Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich bietet es zwei Methoden, die im Rahmen der Elternarbeit und für schulinterne Entwicklungsprozesse zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees genutzt werden können. Die Unterrichtsmethoden können im berufsvorbereitenden Unterricht, im Fachunterricht, in Vertretungsstunden oder an Projekttagen eingesetzt werden.
Weitere Informationen: www.klischee-frei.de

 

Rassismuskritische Haltung in der Jungenarbeit, Dortmund vom 06.-07.11.2019

Jungen* und junge Männer* mit Flucht und Zuwanderungsgeschichte erleben spezifische Formen der Diskriminierung. Für Fachkräfte der   Jungen*arbeitist die Auseinandersetzung mit und das Schaffen von geschützten Räumen handlungsleitend. Um geschützte Räume für Jungen* und junge Männer zu schaffen, bedarf es der Auseinandersetzung mit Rassismus und seiner Funktions- und Wirkungsweise. Im Workshop der LAGJ in NRW wird der Rassismusbegriff praktisch wie theoretisch beleuchtet, um Rassismuskritik im Zusammenhang mit   Männlichkeit(en) im Spannungsfeld aus "Antisexismus und Parteilichkeit" (Jantz) zu verstehen. Darüber hinaus werden praktische Methoden und Ansätze aus der rassismuskritischen und diversitätssensiblen Arbeit vorgestellt und erprobt.
https://lagjungenarbeit.de/veranstaltungen/rassismuskritik-und-kultursensibilitaet

 

Über Geschlechterrollen gemeinsam reden – geschlechterreflektierte und vielfaltssensible Arbeit mit jungen Männern mit Flucht- und Migrationserfahrungen

Die Broschüre enthält Erfahrungen und Ideen aus dem Modellprojekt „Rollenspielen“ G mit Niedersachsen – Bildungs- und Beratungsstelle Geschlechtergleichstellung in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels (Hannover 2018).
http://www.g-mit-niedersachsen.de/rollenspielen/

 

Vielfältige Perspektiven beim Fachforum „Wenn der Sohne mit dem Vater…“

Die Dokumentation:
https://bundesforum-maenner.de/2018/12/vielfaeltige-perspektiven-beim-fachforum-wenn-der-sohne-mit-dem-vater/

 

Broschüre: Rosa für alle

Mit dieser 28-seitigen Broschüre zu gendersensibler Erziehung gibt Pinkstinks Erzieher*innen und Eltern ganz konkrete Tipps an die Hand, die dabei helfen können, es Kindern zu ermöglichen, aufrecht und mit sich selbst zufrieden durchs Leben zu gehen.
https://pinkstinks.de/produkt/broschuere-rosa-fuer-alle/

 

Neu: Regenbogenportal

Die  Plattform des BMFSFJ hat das Ziel, Unwissen, Vorbehalte und Diskriminierung abzubauen, Akzeptanz, Gleichstellung und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Es ist Informationsquelle, Datenbank und Wissensnetzwerk in einem und präsentiert sich in unterschiedlichen Sprachen. Das Regenbogenportal liefert Aufklärung und passende Beratung und erleichtert interessierten Nutzer*innen den Zugang zu fachlich fundierten Informationen.
https://www.regenbogenportal.de/

 

DAK-Studie zu Computerspielen

Laut Studie spielen 72,5 % der Jugendlichen in Deutschland regelmäßig Computerspiele wie Fortnite, FIFA oder Minecraft. Das sind hochgerechnet mehr als drei Millionen Minderjährige. Insgesamt spielen knapp 90% aller Jungen* und gut 50 % der Mädchen*. Nach einer Analyse des Deutschen Zentrums für Suchtfragen am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) zeigen 15,4 % von ihnen ein riskantes oder pathologisches Spielverhalten. Damit wären 465.000 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren Risiko-Gamer, davon 79 % Jungen*.
https://www.dak.de/dak/gesundheit/internetsucht-1713176.html

 

Medienprojekt Wuppertal: Filmprojekt über Sexualisierte Gewalt gegen Jungen* und Männer*

Betroffene zur Partizipation eingeladen. Auch Jungen* und Männer* sind in großer Zahl von sexualisierter Gewalt in verschiedenster Weise betroffen. Viele Betroffene schweigen aus Scham lange über das, was ihnen angetan wurde. Zu Aufklärungszwecken für die Präventionsarbeit produziert das Medienprojekt Wuppertal eine Dokumentarfilmreihe, in der Jungen* und Männer* von ihren Erfahrungen mit sexuellen Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen erzählen und beschreiben, welche Folgen die Taten für sie hatten und wer oder was ihnen geholfen hat, mit ihren Verletzungen wieder zurück ins Leben zu finden. Für das Filmprojekt werden Jungen* und Männer* gesucht, die sexualisierte Gewalt in unterschiedlichem Alter, in verschiedenen Formen (von ungewollten unangenehmen Berührungen bis hin zu Vergewaltigungen und jahrelangem Missbrauch) von gleichaltrigen Jungen*, Männern* oder Frauen* als Täter*innen erlebt haben. Die Teilnehmer* bestimmen bis zur Veröffentlichung mit, was und auch wie ihre Geschichten im Film gezeigt werden.
https://www.medienprojekt-wuppertal.de/filmprojekt-ueber-sexualisierte-gewalt-gegen-jungen-und-maenner