Adventskalender zum Thema kritische Männlichkeit veröffentlicht:

Auf der entsprechenden Webseite heißt es dazu:

"Hallo ihr lieben Menschen,

Die 24 Türchen unseres Adventskalenders sollen als Anstoß dienen. Dafür benötigt ihr kein Vorwissen. Wir wollen mit diesem Projekt dazu beitragen, dass eine queer-feministische Perspektive in die Gesellschaft getragen und umgesetzt wird."

Dabei ist es uns sehr wichtig zu betonen, dass wir keine Expertinnen sind. Die Aktivistinnen hinter dem Kanal haben die Inhalte aus einer limitierten weißen cis-männlichen Perspektive zusammengestellt. Bei diesem Projekt verwenden wir externes Material, greifen somit auf Bildungsarbeit zurück, die ganz oft von FLINTA* gemacht wird und wurden auch ein mehreren Stellen von FLINTA* in unserem eigenen Umfeld beraten. Um das Ganze transparenter zu gestalten, geben wir Quellen und Links zur Vertiefung der Inputs an. Dabei kann dieses Projekt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder ähnliches haben. Am Ende jedes Türchens wollen wir euch ein paar Reflexionsfragen mit auf den Weg geben. Wir laden euch dazu ein, euch mit den Inhalten noch weiter auseinanderzusetzen. Wir freuen uns auf die nächste Zeit mit euch und hoffen ihr seid gespannt, was sich hinter den 24 Türchen so versteckt. Es gibt 3 Möglichkeiten, den Adventskalender anzuschauen. Entscheidet euch gerne für die Möglichkeit, die euch am besten passt und teilt gerne alle Kanäle." Zum Adventskalender

 

Video-Seminar: Rassismuskritische Haltung in der Jungenarbeit

Welche Konsequenzen hat dies für meine pädagogische Arbeit?

In der Fortbildung am 08.12.2021 wird sich dem Rassismusbegriff genähert, um Rassismuskritik im Zusammenhang mit Männlichkeit(en) im Spannungsfeld aus "Antisexismus und Parteilichkeit" (Jantz) zu diskutieren und zu erörtern. Darüber hinaus werden Methoden und Ansätze aus der rassismuskritischen und diversitätssensiblen Arbeit vorgestellt und erprobt. Zur Anmeldung

 

Der weiße Fleck - Eine Anleitung zu antirassistischem Denken

von Mohamed Amjahid als Hörbuch erschienen: Zur Webseite

Inklusive 50 hilfreichen Tipps für antirassistisches Denken und Handeln.

und dazu ein Glossar auf der Webseite: Zum Glossar

 

Materialkarten zu sexueller Bildung zu trans* und nicht-binären Körpern

Die farbigen Materialkarten (DIN A5) von Alexander Hahne bilden eine praktische Arbeitshilfe für Fachkräfte aus Bereichen der sexuellen Bildung, Gesundheits-versorgung, für Mitarbeiterinnen in Beratungs- und medizinischen Einrichtungen, sowie interessierte trans* und nicht-binäre Menschen. Das Material arbeitet mit Illustrationen körperlicher Vielfalt und Varianten von menschlichen Genitalien und (Ober-)Körpern. Zur Bestellung

 

Online WORKSHOP von meintestgelaende: Anna Moors – Auf TikTok politisch arbeiten

Termin: Samstag 27.11.2021 von 13-16 h

Mt hat ein besonderes Highlight für alle Interessierte im November: einen Online-WS mit Anna Moors zum Thema politisches Arbeiten auf TikTok. Über eine Millionen Likes hat sie auf ihrem Kanal und hat sich intensiv damit beschäftigt, wie mensch TikTok nutzen kann, um seine Themen rüberzubringen: Hier seht ihr ein Interview mit ihr https://www.youtube.com/watch?v=D5pgrwKjYGg
Wer Lust hat, sich mit Anna mal auszutauschen und sie zu befragen, wie sie erfolgreich auf TikTok ist, kann sich umgehend anmelden zum Workshop, wir haben nur 20 Plätze: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

TikTok hat in den letzten zwei Jahren als Social Media Plattform einen echten Aufstieg erlebt. Von der Nischenplattform „Musical.ly“ hat es unter dem neuen Namen „TikTok“ nicht nur an User*innen, sondern vor allem auch an politischer Relevanz gewonnen. Aber ist die Plattform für unsere eigenen politischen Anliegen nutzbar? Wenn ja, wie genau? Das möchten wir gemeinsam in einem 3-stündigen Workshop herausfinden. Wir legen gemeinsam unsere politischen Ziele auf TikTok fest, analysieren Zielgruppen und definieren eine Social Media Strategie, die genau auf uns und unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Demo zum Internationalen Tag gegen Gewalt in Frankfurt am Main

Das Bündnis Frankfurt für Frauenrechte ruft mit dem Frauenreferat und über 50 Organisationen, Initiativen und Parteien zur Demo „Gemeinsam Laut: Nein zu Gewalt“ auf.

Die Route steht jetzt fest. Start ist am 25.11. um 17 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz, dann geht es über die Kaiserstraße zum Kaiserplatz und über den Goetheplatz zur Alten Oper. Die Statements werden in Gebärdensprache übersetzt.

Bringt Plakate, Banner und Krachmacher mit Ratschen, Trommeln u.a. mit!

Wir freuen uns auf eine breite Beteiligung. Die Vorbereitungsgruppe hat sich darauf verständigt, dass alle einen Mund-Nasenschutz tragen. Die weiteren Hygieneauflagen werden am Montag auf der Webseite des Frauenreferates eingestellt.

Weitere Infos zu Veranstaltungen und Aktionen gibt es hier: Weitere Informationen

 

Noch eine News von pinkstinks!

Liebe Freund*innen,

führende Kreativagenturen haben mit uns zusammen eine hoch informative Broschüre gestaltet mit Tipps, wie man erfolgreich Werbung macht und dabei „Sex sells“ vermeidet. Eine Broschüre für die Ausbildung von Kreativen, für Studierende in Marketing und Design und besonders für diejenigen Unternehmen aus Industrie und Handwerk, die das Gros der sexistischen Werbung in Deutschland produzieren. Wir sind begeistert und stolz, euch die Broschüre heute zum kostenlosen Download präsentieren zu können. Zum download

 

 

Pinkstinks Videos zum Thema Sexismus:

Videos: Gender-Sketche - Sexismus einfach erklärt In kurzen Videos drehen die Akteur*innen von PinkStinks die Geschlechterrollen einfach um. Sie sind lustig und gleichzeitig zum Nachdenken. Zur Webseite

 

Onlinekonferenz: FÜRSORGLICHE JUNGEN?

Care, Männlichkeit und Adoleszenz – In Wissenschaft und Praxis

02./03.12.2021 | Friedrich-Schiller-Universität Jena | online

Die Konferenz stellt den Abschluss des dreijährigen Forschungsprojekts „Fürsorgliche Jungen? Alternative (Forschungs-)Perspektiven auf die Reproduktionskrise“ dar. Im Zentrum stehen die Fragen, welche Fürsorgeorientierungen und -praktiken bei männlichen Jugendlichen zu beobachten. sind und welche Tendenzen der Kontinuität sowie Transformation von Männlichkeitskonstruktionen in der Adoleszenz deutlich werden. Zur Ausschreibung

 

Die Bildungsinitiative Ferhat Unvar wird vom 12.11. bis zum 14.11.2021 der Öffentlichkeit zeigen und vorstellen, was sie in nur einem Jahr geleistet hat. Der 14. November ist für Serpil Unvar ein besonderer Tag. Es ist der Geburtstag ihres erstgeborenen Sohnes Ferhat, der am 19. Februar 2020 beim rassistischen Attentat in Hanau ermordet wurde. Neun Monate nach der Tat entschied Serpil Unvar ihrem Sohn Ferhat an seinem Geburtstag ein Denkmal zu setzten und dem Rassismus in unserer Gesellschaft aktiv den Kampf anzusagen.


Dazu  ist ein Programm über zwei Tage geplant. Am 12.November von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr gibt es im Kulturforum (Am Freiheitsplatz 18a, 63450 Hanau) eine Konferenz zum Thema „Nein zu Rassismus an Schulen”.
Die Bildungsinitiative hat bekannte Vertreter:innen aus Wissenschaft und Gesellschaft eingeladen, darunter Prof. Dr. Naika Foroutan, um gemeinsam über anti-rassistische Bildungsarbeit zu sprechen. Des Weiteren stellen engagierte Mitglieder der Bildungsinitiative ihre Arbeit, und was für sie dahintersteht, vor. Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Moderiert werden die Gespräche von Ferda Ataman und Özlem Gezer.
Am 14.November von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr gibt es in den neuen Räumlichkeiten der Bildungsinitiative einen Tag der offenen Tür.
Wir laden unsere Gäst:innen und die Hanauer Stadtgesellschaft ein, sich zwischen 14 Uhr und 17 Uhr unsere neuen Räumlichkeiten Am Freiheitsplatz 6, 63450 Hanau anzuschauen und sich über unsere Arbeit zu informieren. Im Anschluss daran findet ab 18 Uhr ein kostenfreies Konzert mit Kutlu (Microphone Mafia) und BRKN statt.

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen die 3G Regel herrscht und für die Konferenz am 12.11. eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erwünscht ist.

 

Projekt: Woman, go for it! - Geschlechtsspezifische Bildungsarbeit als/und politische Bildung

Julia Jenkner und Nicola Bischof aus Nürnberg schaffen im Rahmen des Programms Respekt Coaches Räume für Schüler*innen, in denen sie ihre eigenen Erfahrungen in Familie, Schule und Gesellschaft kreativ reflektieren können und sich als politisch handelnde Subjekte erleben können: „Warum dürfen Männer keinen Nagellack tragen?“ – „Warum müssen Frauen zuhause kochen und Männer nicht?“ In der Lebensphase Jugend beschäftigen sich junge Menschen auch mit Geschlechter-bildern und der eigenen sexuellen Identität. Durch Medien wie Instagram und Tiktok, aber auch in der eigenen Familie werden ihnen Rollenbilder von Männern* und Frauen* aufgezeigt und vorgelebt, die sie in ihrer Entwicklung prägen und folglich auch ihren Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse der Ungerechtigkeit und Ungleichheit. Zum Projekt