„Wir sollten dran arbeiten diverser zu werden.“

Dr. Thomas Viola Rieske, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Dissens, erklärt im Interview bei der Koordinationsstelle Männer in Kitas Nutzen und Ziele des Projekts ‚Boys in Care‘. Er macht sich dafür stark, bei Projekten der Berufsorientierung die Vielfalt unter Jungen stärker mitzudenken.
http://mika.koordination-maennerinkitas.de/service/aktuelles/detailansicht/article/wir-sollten-dran-arbeiten-diverser-zu-werden/

 

Tipps und Hilfestellungen zum Online-Tool  #1coolermove!

coolermove#1coolermove ist Onlinetool (www.1coolermove.de), das sich sehr gut dafür eignet, auf unterhaltsame Weise die emotionale Intelligenz zu testen. Nun gibt es ein Manual, wie das Online-Tool in der Bildungsarbeit eingesetzt werden kann! Verfasst wurde es von Linda Kagerbauer (Frauenreferat der Stadt Frankfurt) und Marc Melcher (Fokus Jungs-Fachstelle für Jungenarbeit in Hessen).
#1coolermove setzt an bei dem „komischen Gefühl“, das die alltägliche Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt im öffentlichen Leben auslöst und ermutigt, Position zu beziehen. Die Akteur_innen möchten dafür sensibilisieren, nicht weg zu schauen, nicht mit zu lachen, wenn sexistische oder diskriminierende Sprüche einen Menschen bloß stellen oder beschämen. Oder jemand rassistischen Diskriminierungen ausgesetzt ist. Oder wegen einer Behinderung ausgeschlossen wird. Oder, oder…

Literaturempfehlungen zum Jahresstart!

Zum Thema Berufsorientierung:
Hannelore Faulstich-Wieland, Barbara Scholand (2017): Von Geschlecht keine Spur? Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen. Download unter https://www.boeckler.de/pdf/p_study_hbs_365.pdf

Hannelore Faulstich-Wieland, Barbara Scholand (2017): Gendersensible Berufsorientierung – Informationen und Anregungen. Download unter https://www.boeckler.de/pdf/p_fofoe_WP_034_2017.pdf

Zum Thema Soziale Medien:
Soziale Medien als Konfliktarena. Alltagskonflikte Jugendlicher und wie sie über die Nutzung von Social Network Sites bearbeitet werden. Schimpf, Elke/Stehr, Johannes (2017): http://www.buechner-verlag.de/buch/soziale-medien-als-konfliktarena/

 

Studie zu geflüchteten jungen Männern in Deutschland von „movemen“, einem Projekt des Bundesforums Männer

Wie geht es jungen geflüchteten Männern in Deutschland? Was sind ihre Erlebnisse, Motivationen und Bedürfnisse, vielleicht auch ihre Träume und Hoffnungen? Das Bundesforum Männer hat dazu junge Männer selbst zu Wort kommen lassen. Im Rahmen des Projektes movemen hat das Bundesforum Männer daher das CJD Nord beauftragt, eine qualitative Studie über die Situation und Bedarfe junger geflüchteter Männer in Deutschland durchzuführen. In rund 85 Interviews mit geflüchteten Jungen und jungen Männern wurden die zentralen Lebensbereiche wie soziale Kontakte, Wohnen und Unterbringung, Bildung und Arbeit, Familie und Gesundheit besprochen. Interviews mit haupt- und ehrenamtlichen Helfer_innen geben eine ergänzende Perspektive auf Herausforderungen und Chancen in der Arbeit mit geflüchteten jungen Männern.
Kurzversion der Studie unter: https://movemen.org/studie-gefluechtete-maenner-in-deutschland-bedarfe-herausforderungen-und-ressourcen/

 

meinTestgelände veröffentlicht 2. Newsletterausgabe zum Thema Männlichkeiten

Der neue Service des Projekts meinTestgelände für die Mitglieder der BAG Jungenarbeit geht weiter: in der Ausgabe 2 des Newsletters geht es um das Thema Männlichkeiten. Vorgestellt werden Beiträge des Gendermagazins, in denen Jugendliche sich mit dem Thema auseinandersetzen und Links zu Fachbeiträgen aus der Fachgruppe geschlechtersensible Pädagogik
http://www.bag-jungenarbeit.de/files/Dateien/Newsletter%202_2017%20meinTestgela%CC%88nde_Ma%CC%88nnlichkeiten.pdf

 

„Programm zur konsequenten Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und deren Folgen“

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat am 05.10.2017 in Berlin das Programm für die 19. Legislaturperiode vorgestellt. „Sexuelle Gewalt ist ein permanentes und besonders tabuisiertes Problem unserer Gesellschaft. Noch immer wird viel zu oft weggeschaut und geschwiegen, aus Angst, Scham und Unsicherheit. …Die Zeit befristeter Minimallösungen im Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen muss vorbei sein.“ Das Programm beinhaltet Eckpunkte zu den Themenfeldern Schutz, Hilfen, Verfahren, Forschung/Lehre, Aufarbeitung, Aufklärung und Sensibilisierung sowie zu neuen gesetzlichen Regelungen. Es zeigt konkrete Maßnahmen auf, wie die konsequente Bekämpfung von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen künftig besser gelingen kann.
https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/pressemitteilungen/detail/news/jetzt-handeln-missbrauchsbeauftragter-roerig-stellt-programm-zur-konsequenten-bekaempf/

 

Mathe: Unterschiedliche Selbsteinschätzung von Mädchen und Jungen 

Jungen schreiben sich im Schulfach Mathematik größere Fähigkeiten zu als Mädchen – in einem Ausmaß, das durch die tatsächlichen Schulnoten nicht gerechtfertigt ist. Die entsprechenden Selbsteinschätzungen von Schülerinnen und Schülern weichen bereits in der fünften Klasse deutlich voneinander ab. Bis einschließlich zur zwölften Jahrgangsstufe bleiben die Unterschiede weitgehend bestehen. Das geht aus einer aktuellen Studie des DIW-Bildungsforschers Felix Weinhardt hervor, der für Deutschland repräsentative Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) ausgewertet hat. Mehr unter
https://www.diw.de/de/diw_01.c.568725.de/themen_nachrichten/ursache_fuer_frauenmangel_in_mint_berufen_maedchen_unterschaetzen_ihre_faehigkeiten_im_schulfach_mathematik.html

 

Noch freie Plätze in der Fortbildungsreihe der Kollegen der LAG Jungenarbeit Baden Württemberg:

Ende Januar 2018 startet eine neue Auflage unserer Weiterbildung zum Jungenarbeiter* mit Start des ersten Moduls am 25. 01. 2018 in Karlsruhe und Stuttgart. Die Weiterbildung umfasst viele sozialpädagogische Bereiche - immer im Kontext des konkreten geschlechterbewussten pädagogischen Handelns mit Jungen*: Beispielsweise mit dem Thema wie lassen sich gelingend Jungengesundheitsaspekte im pädagogischen Handeln umsetzen ohne dabei geschlechterbezogene Besonderheiten wie das ADH-Syndrom bei Jungen* aus dem Blick zu verlieren?

Weitere Aspekte sind Jungen* und Körperlichkeit; Freundschaft, Partnerschaft und Sexualität; Jungen* und Medien, Aggression und Gewalt (sexualisierte Gewalt); geschlechtliche Vielfalt; Strukturen sozialer Ungleichheit und Intersektionalität sowie Vielfalt und Differenz; Jungen*arbeit in der Schule sowie Kooperationen Kinder- und Jugendarbeit mit Schulen, migrationssensibles Arbeiten - und noch so einiges mehr.

Für weitere Informationen können Sie mit unserem Referenten für Jungenarbeit Michael Schirmer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Fon 0711-65668900

ACHTUNG: Registrierung für unsere Weiterbildung zum Jungenarbeiter* hat begonnen! Näheres: http://www.lag-jungenarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/WBJA2017.18Endfassung.pdf Kontakt aufnehmen.

Aktuelle Studie untersucht den Alltag junger LSBT*Q in Hessen

Im Rahmen der Fachtagung „LSBT*Q-Jugendliche hier und anderswo“ am 08. Dezember 2017 hat der Hessische Jugendring die Ergebnisse der Studie über lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und queere Jugendliche (LSBT*Q-Jugendliche) aus Hessen veröffentlicht. Mit der Studie konnte der hjr erstmals die Lebenslage junger LSBT*Q und deren Wahrnehmung ins Zentrum rücken.