Neue SPEAK!-Studie zu sexualisierter Gewalt an beruflichen Schulen vorgestellt

Kultusminister Lorz: „Sexueller Missbrauch betrifft die gesamte Gesellschaft und hat auch an unseren Schulen zu einer hohen Sensibilisierung geführt.“ Zum Artikel

 

 

Online Plattform "Anders Denken"

Die Onlineplattform "Anders Denken" bietet ein vielfältiges Angebot für alle die sich pädagogisch mit Antisemitismus auseinandersetzen (wollen) an. Bei "Anders Denken" gibt es Methoden und Materialien zu Grundlagen und aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus, die in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingesetzt werden können. Zur Plattform

 

 Die Online-Toolbox Stories that Move

soll Schüler*innen dazu anregen, sich mit den Themen Vielfalt und Diskriminierung kritisch auseinanderzusetzen sowie ihre eigenen Positionen und Entscheidungsmöglichkeiten zu reflektieren.

Die Online-Toolbox umfasst mehrere Module mit einzelnen Unterrichtseinheiten. Zu jeder Unterrichtseinheit gehören sowohl Gruppen- als auch Einzelaktivitäten, online und offline. Dieser Ansatz entspricht dem blended learning.

Die Stimmen und Gesichter junger Menschen bieten die inhaltliche Grundlage. In kurzen Video-Clips erzählen Jugendliche von positiven Erfahrungen, aber auch von Ausgrenzung, Diskriminierung und Hassverbrechen. Diese Berichte bilden den Ausgangspunkt für eine ehrliche Auseinandersetzung mit zahlreichen unterschiedlichen Diskriminierungsformen. Dahinter steht der Wunsch, dass diese Geschichten andere junge Menschen zum Zuhören, zum gegenseitigen Austausch über die eigenen Gefühle und Gedanken und zum Nachdenken anregen. Zur Toolbox

 

Vom Bayrischen Jugendring: Praxishilfe für die Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft

Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft ist gelebte Realität. Als bayerische Jugendarbeit sind wir für alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen da und es ist uns besonders wichtig, für jede Zielgruppe attraktiv zu sein und entsprechende Angebote zu schaffen.
Die Praxishilfe „Das neue Wir – Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft“ ist das Werkzeug dazu. Sie gibt Tipps, wie sich die eigenen Projekte und Angebote für junge Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung öffnen lassen und sensibilisiert für die unterschiedlichen Bedürfnisse junger Menschen. Vor allem aber ist sie eine Sammlung der Fachexpertise des Bezirksjugendrings Unterfranken und seiner Einrichtungen. Jahrelange Erfahrung und intensive Auseinandersetzung in den Themenfeldern Flucht und Migrationspädagogik sind in diese Handreichung eingeflossen und machen sie zur Pflichtlektüre für alle, die Jugendarbeit in ihrer Vielfalt stärken wollen. Zur Veröffentlichung

 

Von den Kolleg*innen der Fachstelle Jungenarbeit NRW:

Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins "Junge*Junge" ist mit dem Thema "Fokus: Jungen* und digitale Medien"
zusammen mit der Projektdokumentation des Projekts "digit! jungenarbeit DIGITAL" erschienen.

In Junge*Junge "Fokus: Jungen* und digitale Medien" beleuchten wir dieses Mal die mediatisierte Lebenswirklichkeit von Jungen* und ordnen das Thema als Teil des pädagogischen Auftrags auch in der Jungenarbeit ein. Themen-Extra dazu von Nicola Döring: "Sex, Jungs und Pornos". Zum Download

Hier noch die Ausgabe vom November 2020: Ausgabe von "Junge*Junge". Themenfokus: „Jungen* und ihre Körper". In dieser  Ausgabe des Magazins der LAG Jungenarbeit NRW geht es auf 32 Seiten u.a. um den Körper als Ressource und Aufgabe in der Jungenarbeit, um Instagram & Co. als Steilvorlage zum Bearbeiten von Körperthemen und um praktische Übungen und Methoden zur Körperarbeit. Zum Download


In dieser Projektdokumentation geht es darum, wie die digitale Transformation der Qualifizierungs-, Vernetzungs- und Beteiligungsstrukturen der LAG Jungenarbeit NRW durch das Projekt "digit! jungenarbeit DIGITAL" sichtbar geworden ist. Zur Dokumentation

 

Die beste Instanz:

Enissa Amani gelingt mit „Die beste Instanz“ ein intensiver, emotionaler und lehrreichen Talk über rassistische Sprache und Privilegien. TEILNEHMER*INNEN Natasha A. Kelly, Nava Zarabian Max Czollek, Gianni Jovanovic, ​ Mohamed Amjahid, Enissa Amani. Zur Sendung auf Youtube

 

Im Nachtrag zum 19.2.21: Beitrag von FUNK: Terroranschlag Hanau: Ich sah meine Freunde sterben

Der Abend des 19. Februars 2020 hat Piters Leben für immer verändert. Er war mit seinen Freunden in einer der Bars, wo ein Attentäter insgesamt neun Menschen ermordete: Gökhan, Sedat, Said Nesar, Mercedes, Hamza, Vili, Fatih, Ferhat und Kaloyan. Piter hat überlebt. Doch andere nicht. Zwei von ihnen, Hamza und Said Nesar, gehörten zu seinen engsten Freunden. Er hat gesehen, wie sie starben. Seitdem versucht er, mit dem Erlebten klarzukommen. Wie schafft er das? Wie geht es ihm heute? zum Film

 

 

Am 19. Februar ist der rassistische Anschlag in Hanau ein Jahr her!

Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen.

Wir trauern und erinnern uns. An Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen am 19.2.21 unter: 19feb-hanau.org

 

Diversität in Kinderbüchern

Von Schwarzen Prinzessinnen und männlichen Meerjungfrauen. Sind Kinderbücher zu altmodisch? Mit welchen Büchern kann man Kleinkindern die Themen Rassismus oder Diversität erklären? Dazu wurden unterschiedliche Expertinnen vom Magazin Spiegel befragt. Nebenbei gibt’s Buchtipps, die die Diversität von Kindern abbilden. Zum Artikel

 

Projekt „Meintestgelände“ in der Medienexpertise zum 3. Gleichstellungsbericht benannt!

Aus der Expertise: „Eine herausragende deutsche Ausnahme ist auch bei diesem Thema die Plattformwww.meintestgelaende.de, auf der Jugendliche Videos und Selbstzeugnisse von sich in kritischer Auseinandersetzung mit hegemonialer Männlichkeit veröffentlichen. Ein pädagogisch geschultes Team betreut die Auseinandersetzung, Veröffentlichungen und Kommentare und regt u. a. in Workshops zur kreativen Arbeit und intensiven Auseinandersetzung an. Die Arbeit im Netz wird durch Workshops und Eventsbegleitet,   bei   denen   sich   Jugendliche gezielt   mit   dem   Thema   Geschlecht auseinandersetzen (Wallner, 2019).“

 Maya Götz, Elizabeth Prommer: Geschlechterstereotype und Soziale Medien, Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, S.67 Zu den Expertisen

 

Von der bundesweiten Initiative Klischeefrei:

Welche Bedeutung hat das Geschlecht pädagogischer Fachkräfte in Kitas? Perspektiven aus der Wissenschaft. Einige der in den letzten Jahren durchgeführten Forschungsprojekte und Studien widmeten sich explizit auch der Frage, welche Bedeutung männliche Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen für Kinder und Eltern haben. In einem Beitrag des Politologen Jens Krabel werden zentrale Ergebnisse ausgewählter deutschsprachiger Studien vorgestellt und anschließend vor dem Hintergrund einer reflexiven Geschlechterforschung kritisch eingeordnet. Zum Artikel

3. Fachtagung Klischeefrei: „Tschüss Klischees, hallo Talente“

Die aufgrund der Corona-Pandemie zunächst abgesagte 3. Fachtagung der Initiative Klischeefrei hat einen neuen Termin und wird am 9. März 2021 in Berlin stattfinden. Unter dem Motto „Tschüss Klischees, hallo Talente!“ wird es auf dem Fachtag im Rahmen von Vorträgen und parallelen Foren um die Lebenswelten junger Menschen gehen. Weitere Informationen

 

LAGJ Baden Württemberg goes Podcast: „Mach mal lauter!“ -Jungenarbeit auf die Ohren?!

Die LAG Jungenarbeit Baden Württemberg wirft  allmonatlich einen kritisch-wohlwollenden Blick auf Jungen*, ihre Lebenslagen und auf die sie begleitenden gesellschaftlichen, wie auch persönlichen Herausforderungen in ihrem Podcast . Gesundheitsfragen sollen eine Rolle spielen, wie auch alterstypische Bewältigungsaufgaben im Individuations- und Sozialisationsprozess. Differenzthemen, wie sexuelle, kulturelle, religiöse und soziale Vielfalt, werden wir genauso anpacken, wie brisante und verdeckte Themen, etwa sexuelle Gewalt und Verletzungsoffenheit. Im Laufe der Serie werden wir Anliegen von Fachkräften, aber auch anderen Menschen, die Jungen* durchs Leben begleiten und für die dieser Podcast besonders gedacht ist, aufgreifen und besprechen. In der ersten Folge besichtigt Benjamin Götz, Bildungsreferent der LAG Jungenarbeit Baden-Württemberg das vielfältige Feld der Jungenarbeit. In der zweiten Folge durchforsten Armin Krohe-Amann und Steven Kesßler von Pfunzkerle e.V. den Wald männlicher* Beziehungsgestaltung, von Respekt, über Grenzüberschreitungen und Gewalt bis zu Scham, Anerkennung von Verletzungen und dem Wahrnehmen wesentlicher Bedürfnisse. Zum Podcast

 

Neues aus der Bildungstätte Anne Frank:

Digitale Veranstaltungsreihe: Ein Jahr nach dem Anschlag von Hanau

 Am 19. Februar jährt sich der Terroranschlag von Hanau zum ersten Mal. Im Gedenken an die neun Menschen, die an diesem Abend aus rassistischen Gründen ermordet wurden, laden wir in Kooperation mit dem Hessischen Sozialministerium sowie mit der DEXT-Fachstelle Hanau und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften zur digitalen Veranstaltungsreihe "(M)Ein Beitrag gegen das Vergessen – Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag von Hanau" ein.

Dienstag, 23. bis Freitag, 26. Februar

 Nähere Informationen finden Sie zeitnah auf der Homepage der Bildungsstätte: zur Homepage

 WIR SIND HIER. Festival für kulturelle Diversität

Ein Jahr nach den rassistischen Anschlägen von Hanau lädt das Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank zum Festival "WIR SIND HIER" ein.

Das Festival befasst sich mit dem Zustand Deutschlands als Zuwanderungsland. Dem Narrativ einer belastenden Einwanderungsproblematik und der verbreiteten Gleichgültigkeit gegenüber rassistischer oder antisemitischer Gewalt werden positive, kritische und inklusive Narrationen entgegengesetzt.

 Eingeladen sind Autor*innen, die sich in ihrer literarischen, journalistischen oder publizistischen Arbeit mit Rassismus beschäftigen – darunter Michel Abdollahi, Mohamed Amjahid, Ferda Ataman, Idil Baydar, Max Czollek, Alice Hasters, Ronya Othmann und Hengameh Yaghoobifarah.

 Donnerstag, 18. bis Samstag, 20. Februar

Mehr Inforamtionen: Webseite des Literaturhauses