Themen:

- Vielfalt und Diversität
- Flucht und Migration
- Gesundheit von Jungen

 

Vielfalt und Diversität

 

Bücherliste Geschlechter- und Familienvielfalt

Eine vorurteilsbewusste, gendersensible Pädagogik ermöglicht allen Kindern einen guten Start in die Zukunft. Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. hat gemeinsam mit dem Sachsen-Anhaltischen Ministerium für Justiz und Gleichstellung die Bücherliste "Geschlechter- und Familienvielfalt - Eine Bücherliste mit Empfehlungen für Kinder von 3 bis 8 Jahren" herausgegeben. Es soll Eltern, Großeltern, weitere Bezugspersonen von Jungen* und Mädchen* sowie Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen dazu einladen, sich auf vorurteilsbewusste Art und Weise mit Kindern zu den Fragen Geschlecht, Körper und Familie auseinanderzusetzen.

http://jungenarbeit-hessen.de/images/Newsmeldungen/Geschlechter--und-Familienvielfalt_Kinderbcherliste.pdf

 

Handbuch: „Return to Gender“

Das Handbuch "Return to Gender" ist eine Koproduktion von Mitarbeiter*innen der beiden österreichischen Vereine Juvivo und Bahnfrei. Es bestand der Wunsch, verschiedene Ansätze von "Genderarbeit" zusammenzuführen und auch Entwicklungen aus der queeren Bildungsarbeit sowie "intersektionale Perspektiven" aufzunehmen. Angereichert wird das Handbuch durch zahlreiche Praxisbeispiele aus der täglichen Jugendarbeit. Die Texte stammen von unterschiedlichen Autor*innen aus beiden Vereinen und wurden vom einem Redaktionsteam in Form gebracht. Diese Arbeitsweise wurde gewählt, da sie dem partizipativen Anspruch beider Vereine entspricht und Unterschiedliches nebeneinander bestehen lässt.

www.juvivo.at/wp-content/uploads/2010/09/ReturnToGender_LO11_Doppelseiten.pdf

 

„Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ – Broschüre in zehn Sprachen

Die Broschüre erläutert kurz und knapp die rechtliche Situation von Frauen und Männern bzw. von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland. Dabei wird die gelebte Vielfalt von Lebensentwürfen betont und sich für ein respektvolles Zusammenleben ausgesprochen. Die Orientierungshilfe wurde für die Broschüre in zehn Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch) übersetzt.

www.queer-refugees.de/wp-content/uploads/Broschu%CC%88re-Gleichberechtigung.pdf

 

Dokumentation der Fachveranstaltung vom 9. Dezember 2016 zur Vorstellung der Biographiestudie „Wie leben lesbische, schwule, bisexuelle und trans* Jugendliche in Hessen?“ veröffentlicht.

Die Dokumentation ist nicht in gedruckter Form erhältlich. Das PDF Dokument wird aber weiterhin online zur Verfügung stehen:

 http://www.hessischer-jugendring.de/fileadmin/user_upload/pdf/Dokumentation/Doku-Fachtag-Vorstellung-Biographiestudie-web-1.pdf

 

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Flucht und Migration

 

movemen – empowering male refugees.

Das Projekt des Bundesforums Männer mit seiner gleichnamigen Webseite macht die vielfältigen Belange geflüchteter Jungen* und Männer* in Deutschland sichtbar. Dies geschieht auf Tagungen, in Workshops, in Diskussion und Sozialen Medien, sowie mit Fachbeiträgen, Geschichten, Videos. Die Webseite mit seiner Infothek entwickelt sich zu einem wertvollen Ressource-Pool. Mit einschlägigen Beiträgen und Materialhinweisen.  https://movemen.org/

 

Studie zum „Wohlbefinden junger migrantischer Männer“ (MiMen)

Das Konzept des subjektiven Wohlbefindens beziehungsweise subjektiven Well-Being ist heute ein Schlüsselbegriff in den internationalen Diskussionen um Wohlstand und nachhaltige Entwicklung von Menschen und Gesellschaften. Subjektives Wohlbefinden beschreibt, wie ein Individuum seine oder ihre Lebensqualität beurteilt. Selbsteinschätzung ist der wichtigste Indikator, um die individuelle Lebenszufriedenheit zu messen. Dies lässt sich am direktesten mit der Frage „Wie geht es dir?” umreißen. Das Konzept von Well-Being geht jedoch über die aktuelle Befindlichkeit hinaus und umfasst die gesamte persönliche Lebenszufriedenheit.

In der MiMen-Studie wurden insgesamt 282 junge migrantische Männer zwischen 16 und 27 Jahren in qualitativen Interviews in sieben europäischen Ländern (Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien und Tschechische Republik) zu ihrer Lebenssituation befragt. Die geschlechtsspezifischen Herausforderungen und Erwartungen, denen sie sich ausgesetzt sahen, standen dabei besonders im Fokus. Anschließend wurden die Ergebnisse hinsichtlich des „Wohlbefindens“ der JMM in ihren verschiedenen Lebensbereichen ausgewertet. Grundlage ist das Konzept des „subjektiven Well-Being“ oder „subjektiven Wohlbefindens“.

Das Wohlbefinden junger migrantischer Männer

Eine empirische Studie aus sieben europäischen Ländern:

http://wortspieler.de/mimen/GER/mimen_study_2015_11_GER_web3.pdf

 

Arbeitshilfe: Angekommen – Jugendarbeit mit jungen geflüchteten Menschen in Hessen

In seiner Veröffentlichung „Angekommen – Jugendarbeit mit jungen geflüchteten Menschen in Hessen“ hat der Hessische Jugendring verschiedene pädagogische und praktische Überlegungen – zum Beispiel zu Sprachbarrieren, Finanzierung oder Erziehungsberechtigten – sowie Methoden und Aktionsideen zusammengetragen. Hier finden sich viele konkrete Vorschläge für die Arbeit mit jungen Geflüchteten, aber auch für die Vorbereitung und Sensibilisierung von Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit.

Zur Arbeitshilfe: http://www.hessischer-jugendring.de/fileadmin/user_upload/pdf/Themen/Jugendarbeit_und_junge_gefluechtete_Menschen/Broschuere_Angekommen_screen.pdf

 

 

Stellungnahme der LAGJungenarbeit NRW "Rassismuskritische und diskriminierungssensible Jungenarbeit im Kontext von Flucht und Migration!". Im Rahmen des Projektes „Irgendwie Hier! Flucht - Migration – Männlichkeiten“ veröffentlicht die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW diese Stellungnahme, um aktuelle Herausforderungen zu benennen und einen klaren Schwerpunkt auf rassismuskritische und diskriminierungssensible Ansätze für die gesamte Flucht- und Migrations(sozial-)arbeit mit Jungen* und jungen Männern* zu setzen. Sie schließt an eine erste Stellungnahme aus dem Vorjahr an.

Stellungnahme (07/2017)

http://lagjungenarbeit.de/downloads/2017/2017-07_stellungnahme2_irgendwie-hier.pdf

Stellungnahme (10/2016)

 http://www.lagjungenarbeit.de/infomail/download/stellungnahme_10_2016.pdf

 

 

Fachreader „Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrung“

Der Reader des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen- Anhalt e.V. und der Katholischen Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V. umfasst viele Artikel zum Thema Gender&Migration. Das im Reader dargestellt Expertinnenwissen aus Theorie und Praxis soll zum Nachdenken, Diskutieren, Ausprobieren und Vernetzen einladen.

http://keb-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2016/09/Fachreader-KEB_KgKJH_komprimiert.pdf

 

Broschüre: Gender_Sexualitäten_Begehren

Die Broschüre von quix - kollektiv für kritische Bildungsarbeit beleuchtet die Themen Gender, Sexualitäten, Begeh-ren mit einer queer-feministischen, rassismuskritischen und intersektionalen Perspektive. Die Broschüre richtet sich vor allem an Trainer_innen, Bildungseinrichtungen, entwicklungspolitische Organisationen und Trägerorganisationen von Freiwilligendiensten, aber auch an Teilnehmer_innen und ehemalige Freiwillige.

Für diese Broschüre haben Menschen unterschiedlicher Hintergründe, Perspektiven und Positionen Texte, Inter-views, Comics, Illustrationen oder Gedichte verfasst.Themen wie Sprache und Macht, Überschneidungen von Sexismus und Rassismus, Heteronormativität, Erfahrungsberichte von queeren Seminarteilnehmer_innen, Privilegien, sexualisierte Gewalt, Kritische Männlichkeit werden in der Broschüre angesprochen.

 www.quixkollektiv.org/publikationen/

 

Broschüre der GEW "Für eine Pädagogik der Vielfalt"

In dieser Broschüre stehen die Fülle unterschiedlicher Lebensentwürfe und deren Anerkennung

im Zentrum. Sie bietet Argumente gegen ultrakonservative, neu-rechte und christlich-fundamentalistische Behauptungen.

 http://www.jungenarbeit-hessen.de/images/Newsmeldungen/2017/201602_Fuer_eine_Paedagogik_der_Vielfalt.pdf

 

 

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Gesundheit von Jungen

 

Im Auftrag der Stiftung Männergesundheit erstellte SOWIT unter der Leitung von Reinhard Winter eine Studie zur sexuellen Gesundheit männlicher Jugendlicher. Eine überarbeitete Kurzfassung der Studie erschien als Kapitel 2.4 im Männergesundheitsbericht 2017: Stiftung Männergesundheit (Hg.). Sexualität von Männern. Dritter Deutscher Männergesundheitsbericht, S. 127 - 142

Die Langfassung der Studie kann hier heruntergeladen werden:

http://www.sowit.de/wp-content/uploads/2017/04/Reinhard_Winter.Studie_Sexuelle_Gesundheit_m%C3%A4nnlicher_Jugendlicher.pdf

 

 

Broschüre „Erster Sex und große Liebe“

Die von den österreichischen Jugendinfos herausgegebene Publikation Jugendlichen Antworten auf Fragen rund um Sex wie zum Beispiel: Was ist normal? Wie fühlt sich ein Orgasmus an? Ab wann darf ich Sex haben? Tut das erste Mal weh? Sachlich, leicht verständlich und mit dem klaren Bekenntnis zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt als Norm thematisiert die Broschüre körperliche Abläufe und berücksichtigt auch die Gefühlswelten junger Menschen. Fünf Kapitel „Liebe, Lust & Höhepunkte“, „Mein Körper“, „Sex & das Gesetz“, „Sex & Internet“, „Verhütung & Schwangerschaft“ erklären wichtige Begriffe und enttarnen gängige Mythen.

www.jugendinfo.at/wp-content/uploads/2016/06/Erster_Sex_u_grosse_Liebe.pdf

 

ajs-Kompaktwissen zu „Körperkult“

Junge Menschen wollen wahrgenommen werden, sie wollen dazugehören und sie wollen attraktiv sein. Dabei ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen für Mädchen und Jungen in der Pubertät von zentraler Bedeutung. Die Autorinnen des neuen Heftes Kompaktwissen, Kristin Komischke (Mädchengesundheitsladen Stuttgart) und Kevin Koldewey (Jungen im Blick, Stuttgart), geben einen Einblick in den „Körperkult“ junger Menschen und erklären, warum das Aussehen und die Gestaltung des Körpers so wichtig sind. Sie weisen auf Gefahren hin, wie z.B. zwanghaftes Abnehmen oder Muskeltraining. Pädagogische Fachkräfte und Eltern bekommen außerdem Hintergrundinformationen und Anregungen.

www.ajs-bw.de/media/files/KW-Koerperkult16_end.pdf

 

Erste Ergebnisse des Projekts "Vom Jungen zum Mann - gesund erwachsen werden

Das 2014 von der ÄGGF (Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V.) in Bayern gestartete Projekt endete im Februar 2016. Erste Ergebnisse der Evaluation der im Projekt vorgenommen ärztlichen Informationsgespräche für Jungen zur Gesundheitsförderung sowie zur Förderung der partnerschaftlichen und sexuellen Sozialkompetenz zeigen, dass auch Jungen an guten, verständlichen Sachinformationen unter dem Motto "Den eigenen Körper mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen kennen, schätzen und schützen lernen" interessiert sind. Hier die Ergebnisse sowie Begleitmaterialien:

http://www.äggf.de/aktuell/news/detailseite/vom-jungen-zum-mann-gesund-erwachsen-werden-projektende-mit-vielen-interessanten-ergebni/

 

Begleitmaterialien zur sexualpädagogischen Aufklärung und Wissensvermittlung. Zur Unterrichtsbegleitung hat die ÄGGF (Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V.) gemeinsam mit Partnern Informations-Flyer für Jungs und junge Männer entwickelt.

Für Jungen: http://www.äggf.de/fileadmin/user_upload/content/PDF/leporello_Gut-zu-wissen_Jungs.pdf

Für junge Männer: http://www.äggf.de/fileadmin/user_upload/content/PDF/leporello_Gut-zu-wissen_jungeMaenner.pdf

 

Hilfe gegen Cybermobbing: Erste-Hilfe-App

Mobbing im Internet kann für Jugendliche zu einer ernsten Belastung werden. Das haben sich auch die Mitglieder des klicksafe-Youth Panels gedacht und die Cyber-Mobbing Erste-Hilfe App entwickelt. In kurzen Videoclips geben Jugendliche hier Betroffenen konkrete Verhaltenstipps, sprechen ihnen Mut zu und begleiten sie bei ihren ersten Schritten, gegen Cyber-Mobbing vorzugehen. Neben rechtlichen Hintergrundinformationen und Links zu Beratungsstellen finden Jugendliche auch Tutorials zum Melden, Blockieren oder Löschen von beleidigenden Kommentaren auf Social-Media-Plattformen.

www.klicksafe.de/service/aktuelles/klicksafe-apps/

 

Für die Praxis der Jungenarbeit!

Youtubekanal Jungensprechstunde. Mit dem neuen Onlinekanal will das St.-Antonius-Hospital bei der Aufklärung helfen sowie urologische Fragen von Jungen in der Pubertät verständlich und vor allem fachlich versiert beantworten. Denn geschlechtsspezifische Aufklärungsangebote für Jungen sind rar und den meisten fehlt ein vertrauter medizinischer Ansprechpartner.

https://www.youtube.com/channel/UCr_0KdPe8Q0RdRcVt7MyfiQ